



Royal Palace
Nach einer Kopfschmerz intensiven Nacht stand ich dann auch um elf Uhr morgens auf. Tagesziel heute war es auf den psa toul tong pong (russian market) und den royal palace zu besuchen. Um ein Uhr holte mich mr seven am Hotel ab und wir gingen erstmals gemütlich frühstucken, da der royal Palace sowieso erst um zwei Uhr aufmacht. Um kurz vor zwei war ich dann auch am Ticketschalter, aber eintritt wurde mir nicht gewährt, da ich unpassend gekleidet war. es werden keine muscle Shirts und zu kurze Hosen rein gelassen. Kein Problem habe ja nur 20 Minuten in der Schlange gestanden um dies zu erfahren. In der Zwischenzeit hat es auch angefangen monsumartig zu regnen. Also ging fuhr ich kurz ins Hotel Kleidung wechseln und wieder zurück. 6 Dollar ärmer betrat ich nun das Gelände des Königs von Kambodscha. Ich muss sagen so einen gepflegten garten hätte ich auch gern. Nun was kann man dort wohl alles sehen. Man sieht mehrere große Gebäude mit verzierten asiatischen Dächern, viel Gold und schöne Gärten. Eine Hauptattraktion ist die sogenannte silver pagoda. In dieser ist der Boden aus Silber. Es ist aber nur ein Teil zu sehn, der Rest des Bodens ist bedeckt mit Teppichen. In der Pagode sieht man noch allerlei Buddhastatuen, Kriegsrelikten und in der Mitte befindet sich ein riesiger Buddha Schrein. Das nächste Ziel auf das Gelände ist der elephant Place. Hier wurden die Elefanten des Königs gehalten und gepflegt. Am Ende gibt es dann viele Souvenir Shops, und nach eineinhalb Stunden ist auch der royal Palace erledigt. Weiter ging es zum russian market, wo man so ziemlich alles bekommt, von Elektronik, Markenfälschungen, also alles was das touriherz begehrt. Dieser war allerdings geschlossen wegen neu Jahr. Hier feiern sie drei Tage neu Jahr. Seven schlug mir vor heute am letzten Tag von Neujahr zu sich nach Hause zu gehen und mit seiner Family zu feiern. Da der letzte Abend sehr lustig war und ich dachte mir: wann bekommt man mal die Chance in einer kambodschanischen Familie Neujahr zu feiern? Einmal im Leben. Wir fuhren also los, holten noch einen freund ab und er kaufte für 25 Dollar fleisch und Salat. Ich entschloss das Bier zu kaufen. Ich kaufte für 10 Dollar 24 Flaschen angkor Bier. Er kaufte auch nochmal 24 Flaschen angkor Bier. Also bewaffnet mit Bier und fleisch ging es mit der Fähre rüber auf die große Insel und in sein Dorf. Eine gute Stunde Fahrt von phnom penh aus. Auf der Insel waren alle Menschen in feier Laune und ich als wahrscheinlich einziger Ausländer mittendrin. Es dauerte keine zwei Minuten nach der Fähre da gab es schon die ersten Schranken, um Leute anzuhalten um sie dann mit puder und Wasser zu bewerfen. Am meisten bekam ich der Ausländer ab. Aber sowas sieht man hier auf der Insel sehr selten, da hier eigentlich nur Locals leben. Die typischen kambodschanischen Häuser auf den stelzen waren plötzlich zu großen Freiluftclubs umgebaut worden. Fast jedes Haus hatte große boxen, blinkende Lichterschlangen und tanzende Leute. Eine klasse Atmosphäre. Sogar die Pagoden hatten für die Leute große Tanzflächen aufgebaut. Fast jeder hier war vor lauter puder weiß und vor lauter Wasser durchweicht. Am Haus von Seven angekommen, saßen viele Familien Mitglieder und Freunde. Ich saß mich an den Tisch und jeder begrüßte mich freundlich, obwohl die meisten älteren der englischen Sprache nicht mächtig waren spürte ich ihr Interesse an mir. Es kommt ja nicht häufig vor das ein Ausländer an Neujahr mit am Tisch sitzt. Der Tischgrill wurde angefeuert und es wurde fleißig gebrutzelt. Am Ende waren dann auch fast alle betrunken und fein freund musste mich schließlich nach Hause fahren. Da ich am nächsten tag um neun Uhr morgens den Bus nach sihanoukville erwischen musste konnte ich heute nicht ganz so lange machen. So war es dann auch erst 22 Uhr und in phnom penh habe ich noch flying tucktuck getroffen, der mit mir nochmal ein Bier trinken gehen wollte, ich aber absagen musste. Vielleicht komme ich nochmal für ein Wochenende nach phnom penh. Mal sehen.











