Mein blog

hallo. mein name ist Tris und habe mich im alter von 24 jahren dazu entschieden eine weltreise zu machen. dieser blog soll mich während dessen begleiten und den leuten einige impressionen von meiner reise bieten. wenn ihr fragen habt oder vielleicht kommentare schreiben wollt, dann schreibt einfach.
ansonsten viel spaß beim gucken

Donnerstag, 19. März 2009

08.03. - 08.04.09 Pattaya



Wer hätte gedacht dass ich an einen Ort so lange verweile.
In kolkatta Airport tauschte ich nun meine letzten Rupien in den thailändischen Baht um. Als ich mit den Flieger Indien verließ hatte ich genau 160 Baht in der Tasche. Nicht gerade viel um damit einen Monat in Thailand zu leben. Nach eineinhalbstunden Flug kam ich dann International Airport Bangkok an. Visa bekam ich bei Ankunft, 30 Tage for free. Ich hatte schon Angst, da ich in vielen Foren gelesen habe, dass man ein rückflugticket vorweisen muss, um einreisen zu können. Nach einen kurzen Telefonat mit einen freund, hieß es für mich die 160 Baht in ein busticket nach Pattaya zu tauschen. Mit dem Restgeld von 50 Baht kaufte ich mir eine Cola um die drei Stunden Wartezeit etwas angenehmer zu gestalten. Als der Bus dann pünktlich ankam, das Gepäck aufnahm und losfuhr, viel mir schon in den ersten paar Minuten der große Unterschied zu Indien auf. Die Busse fuhren zu den angegebenen Zeiten, die Straßen waren fast europäischer Qualität und vor allem die sauberen Straßen. Zwar kann man es immer noch nicht mit westlichen Ländern vergleichen, aber zu Indien war dies schon ein großer Zivilisationssprung. Ampeln und geordneter Verkehr. So was gibt’s in Asien? Nach zwei Stunden Fahrzeit kam ich dann auch im Norden Pattayas an. Unwissend wo ich war, lagen alle meine Hoffnungen in meinen Freund, der mir hoffentlich, solange meine Ec-Karte noch nicht da ist, aushilft. Er holte mich schließlich in Nord-Pattaya ab, und bestätigte mir, mir solange auszuhelfen. Ein Stein viel von meinen herzen.
Der erste Abend in Pattaya fing dann auch so richtig thailändisch an. Mit einen kalten Bier (serviert in den typisch thailändischen Styroporflaschenmatel) und einer Roulade, in einem kleinen Restaurant mit deutschen Namen. Sowas hab ich in Indien nie gesehn. Aber nun war ich ja auch in Pattaya, eine Hochburg für deutsche Urlauber. Es dauerte noch nicht einmal bis zum Hauptgang, bis die erste Thailänderin auf mich aufmerksam wurde. (klar, 24, europäischer Herkunft und dazu noch blond) Da saß ich nun in Pattaya, in der Linken ein kühles Bier, auf den Teller eine große Schweinsroulade und in der Rechten eine kleine Thaimaus. Nach sechs Bier und einer kurzen Einweisung über Pattaya und Thailand ging es dann auch uebermueded und angeheitert ins Bettchen. Da mir viele deutsche rieten einfach mal ein Monat hier in pattaya zu bleiben um die ganze Chose zu genießen, mietete ich mir für rund 6000 Baht ein Apartment, den ganzen Monat lang. Ich musste so oder so erstmals auf meine ec-karte warten.
Am nächsten morgen hieß es dann Stadtbesichtigung. Mal schauen was das Paradies für Deutsche so attraktiv macht. Naja der Strand an der Beachroad kann es nicht sein, denn vor lauter Stühlen sieht man den Sand nicht mehr und dieser Strand ist ohnehin sehr schmal. Vielleicht sind es die großen Kaufhäuser und vielen Erlebnisrestaurants, in denen man billig einkaufen und essen kann. Zu mindest denkt man das auf den ersten Blick. Man kann billig essen und einkaufen in pattaya aber nicht in den super modernen, sieben stoeckigen, voll klimatisierten Departmentstores, die gibt es auch in Europa zu genüge. Also muss es einen anderen Grund geben, warum so viele Europäer hier sind. Ich wartete also bis in die Abendstunden. Und ja, das ist es warum so viele genau hierher kommen. Die Walkingstreet. Partymeile, die ihres gleichen sucht. Ähnlich der Vergnügungsmeile in Hamburg. Hier bekommt man so ziemlich alles geboten, was das Partyherz (Männerherz) begehrt. Die Clubs und Bars sind top ausgestattet, viele besser als der europäische Standard und endlich kann man dank der guten Air-cons in den Clubs tanzen ohne sich gleich über Schweißausbrüche Gedanken zu machen. Das Nachtleben in Pattaya ist wohl die Haupteinnehme Quelle in der Stadt. Da ich mich noch nicht richtig in Pattaya auskannte nahm ich einen Ortskundigen Deutschen mit, den ich wenige stunden zuvor im Restaurant kennengelernt habe, mit auf die Piste. So zerzaust wie ich aussah, mit kurzen Hosen, Sandalen und ungegelten Haaren, dachte ich nicht, dass mich irgendjemand eintritt gelies. Aber so kann man sich täuschen. Dress-Code gibt es hier keinen. Jeder so wie er will, ob er nun gerade vom Strand kommt oder ob er noch mit Einkaufstüten bewaffnet ist, ist hier völlig egal. Naja wir gingen also in eine Gogobar. In Deutschland würde dies wohl ein sehr kostspieliger Abend werden. Letztendlich sind die Preise zwar für Thai Verhältnisse etwas teurer, aber immer noch um einiges günstiger als in der BRD. Nach ein paar Bierchen und Sambuca ging es weiter in einen Club, wo es erst um zwei Uhr so richtig zur Sache geht. An den Abend kann ich mich nur wage erinnern. Wie sagt man bei uns so schön: „Schreckliche Szenen“.
So zogen dann auch die nächsten Wochen an mir vorbei. Typischer Tagesablauf eines Studenten während den Semesterferien. Jeden Abend betrunken den Affen machen, am nächsten Tag irgendwo aufwachen, sich zwei Aspirin rein feuern und dann geht wieder alles von vorne los. Diesen Lebensstil wollte ich eigentlich nicht auf meiner Weltreise leben, aber nun ja, ist passiert. Nächstes Jahr komme ich auf jedenfalls nochmal nach Thailand aber dann mach ich eine Rundreise. Ich glaube das entspricht mehr meinen Vorstellungen. Back to backpack.

4 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

das "kleine" programm.... ;)

Anonym hat gesagt…

Haha und klein tristan mitten drin im Mekka :-D

Anonym hat gesagt…

Hy, Trissi!
Wie geht es Dir? Melde dich mal wieder!Hab deine Berichte gelesen `"sind cool"
:-)
Liebe grüsse,
Deine lieblings Cousine
Lisa

Anonym hat gesagt…

jaja pattaya...
dieser ort ist sicherlich nicht so gut für dich ;-)
hehe

gruß aus lampertheim
mark