Mein blog

hallo. mein name ist Tris und habe mich im alter von 24 jahren dazu entschieden eine weltreise zu machen. dieser blog soll mich während dessen begleiten und den leuten einige impressionen von meiner reise bieten. wenn ihr fragen habt oder vielleicht kommentare schreiben wollt, dann schreibt einfach.
ansonsten viel spaß beim gucken

Samstag, 18. April 2009

17.04.09 Phnom Penh

















Royal Palace
Nach einer Kopfschmerz intensiven Nacht stand ich dann auch um elf Uhr morgens auf. Tagesziel heute war es auf den psa toul tong pong (russian market) und den royal palace zu besuchen. Um ein Uhr holte mich mr seven am Hotel ab und wir gingen erstmals gemütlich frühstucken, da der royal Palace sowieso erst um zwei Uhr aufmacht. Um kurz vor zwei war ich dann auch am Ticketschalter, aber eintritt wurde mir nicht gewährt, da ich unpassend gekleidet war. es werden keine muscle Shirts und zu kurze Hosen rein gelassen. Kein Problem habe ja nur 20 Minuten in der Schlange gestanden um dies zu erfahren. In der Zwischenzeit hat es auch angefangen monsumartig zu regnen. Also ging fuhr ich kurz ins Hotel Kleidung wechseln und wieder zurück. 6 Dollar ärmer betrat ich nun das Gelände des Königs von Kambodscha. Ich muss sagen so einen gepflegten garten hätte ich auch gern. Nun was kann man dort wohl alles sehen. Man sieht mehrere große Gebäude mit verzierten asiatischen Dächern, viel Gold und schöne Gärten. Eine Hauptattraktion ist die sogenannte silver pagoda. In dieser ist der Boden aus Silber. Es ist aber nur ein Teil zu sehn, der Rest des Bodens ist bedeckt mit Teppichen. In der Pagode sieht man noch allerlei Buddhastatuen, Kriegsrelikten und in der Mitte befindet sich ein riesiger Buddha Schrein. Das nächste Ziel auf das Gelände ist der elephant Place. Hier wurden die Elefanten des Königs gehalten und gepflegt. Am Ende gibt es dann viele Souvenir Shops, und nach eineinhalb Stunden ist auch der royal Palace erledigt. Weiter ging es zum russian market, wo man so ziemlich alles bekommt, von Elektronik, Markenfälschungen, also alles was das touriherz begehrt. Dieser war allerdings geschlossen wegen neu Jahr. Hier feiern sie drei Tage neu Jahr. Seven schlug mir vor heute am letzten Tag von Neujahr zu sich nach Hause zu gehen und mit seiner Family zu feiern. Da der letzte Abend sehr lustig war und ich dachte mir: wann bekommt man mal die Chance in einer kambodschanischen Familie Neujahr zu feiern? Einmal im Leben. Wir fuhren also los, holten noch einen freund ab und er kaufte für 25 Dollar fleisch und Salat. Ich entschloss das Bier zu kaufen. Ich kaufte für 10 Dollar 24 Flaschen angkor Bier. Er kaufte auch nochmal 24 Flaschen angkor Bier. Also bewaffnet mit Bier und fleisch ging es mit der Fähre rüber auf die große Insel und in sein Dorf. Eine gute Stunde Fahrt von phnom penh aus. Auf der Insel waren alle Menschen in feier Laune und ich als wahrscheinlich einziger Ausländer mittendrin. Es dauerte keine zwei Minuten nach der Fähre da gab es schon die ersten Schranken, um Leute anzuhalten um sie dann mit puder und Wasser zu bewerfen. Am meisten bekam ich der Ausländer ab. Aber sowas sieht man hier auf der Insel sehr selten, da hier eigentlich nur Locals leben. Die typischen kambodschanischen Häuser auf den stelzen waren plötzlich zu großen Freiluftclubs umgebaut worden. Fast jedes Haus hatte große boxen, blinkende Lichterschlangen und tanzende Leute. Eine klasse Atmosphäre. Sogar die Pagoden hatten für die Leute große Tanzflächen aufgebaut. Fast jeder hier war vor lauter puder weiß und vor lauter Wasser durchweicht. Am Haus von Seven angekommen, saßen viele Familien Mitglieder und Freunde. Ich saß mich an den Tisch und jeder begrüßte mich freundlich, obwohl die meisten älteren der englischen Sprache nicht mächtig waren spürte ich ihr Interesse an mir. Es kommt ja nicht häufig vor das ein Ausländer an Neujahr mit am Tisch sitzt. Der Tischgrill wurde angefeuert und es wurde fleißig gebrutzelt. Am Ende waren dann auch fast alle betrunken und fein freund musste mich schließlich nach Hause fahren. Da ich am nächsten tag um neun Uhr morgens den Bus nach sihanoukville erwischen musste konnte ich heute nicht ganz so lange machen. So war es dann auch erst 22 Uhr und in phnom penh habe ich noch flying tucktuck getroffen, der mit mir nochmal ein Bier trinken gehen wollte, ich aber absagen musste. Vielleicht komme ich nochmal für ein Wochenende nach phnom penh. Mal sehen.

16.04.2009 Phnom Penh











Hauptstadt???
Am frühen morgen hieß es wieder Sachen packen und in den nächsten Bus nach Phnom Penh springen. Nach einer 5 stuendigen fahrt haben wir auch die Hauptstadt des Landes Kambodscha erreicht. Wirklich? Phnom Penh sieht nicht wirklich aus wie eine Hauptstadt. Eher wie eine große Provinzstadt. Keine Hochhäuser, dreckige und staubige Straßen, wenige Department Stores. Wirklich seltsam, ich hätte eher an eine asiatische Hauptstadt alla Bangkok oder Hanoi gedacht. Da merkt man wieder das Kambodscha von der Entwicklung ein paar Jahre zurück liegt. Am Busbahnhof springen einen dann gleich mehrere tucktuck Fahrer an, die einen die einmalige billige Gelegenheit bieten einen ins Hotel zu fahren. Na klar 3 Dollar für zwei Minuten weg, dass ist ein wahres Schnäppchen. Nach zwei Wochen Kambodscha kennt man ungefähr die Preise, wenn man dann noch eine Karte für die Stadt besitzt kann man ungefähr abschätzten wie viel die Fahrt zum Hotel kostet. Da in diesen Tagen Neujahr gefeiert wird und die Familien ihre verwandten besuchen wollen, waren viele Hotels ausgebucht und ich musste notgedrungen in einem 12 Dollar teuren Hotel absteigen. Der tucktuck Fahrer bot mir dann auch noch eine tour für die killingfields am gleichen Tag an. Nach dem ich ihn für die ganzen Fahrten auf 12 Dollar runtergehandelt habe. Fuhren wir also zu den killingfields. Ich wusste nicht wirklich was mich erwartet. Ich stellt mir also vor, dass es dort ein großes Feld gibt in denen Leute Knochen herumliegen. Nach einer halben Stunde Fahrzeit erreichten wir dann auch die killingfields. Am Eingang noch schnell die 2 Dollar Eintritt bezahlt und auf geht’s. der erste Eindruck war für mich irgendwie verwirrend, da ich mir etwas anderes vorgestellt habe. Das erste was man sieht ist ein etwa zehn Meter hoher verglaster Betonturm. Um ihn zu betreten musste ich Schuhe und Hut ausziehen. Im inneren sieht man dann die Schädel der Opfer, 10 Meter hoch aufgetürmt. Ich kann nicht genau sagen wie viele es waren aber hunderte auf jeden Fall. Wenn man bedenkt dass dies alles Menschen wie du und ich waren und einfach hingerichtet wurden dann läuft es einen schon eiskalt den Rücken hinunter. Nach dem ich den Turm verlassen hatte, meine Sachen aufnahm, folgte ich den kleinen Feldweg, der mich an lauter Massengräber vorbeiführte. Die Massengräber waren schon von gras bedeckt und etwa so groß wie einschlaglöcher einer Handgranate. Viel konnte man nicht mehr sehn. Nach einer Stunde war ich dann auch mit der Tour fertig. Und es ging zurück ins Hotel. Auf der Fahrt blieb plötzlich unser tucktuck stehen. No petrol, war der Satz des Fahrers. Zum Glück sind wir nicht mitten in der Stadt neben einer Tankstelle stehen geblieben, das wäre ja viel zu einfach. Nein stattdessen mitten auf einen kleinen feldweg mitten in der Pampa bei 35 Grad. Das einzige was uns nun übrig blieb war sich in das tucktuck zu schmeißen und warten bis Hilfe kommt. Nach ungefähr 10 Minuten kam dann auch ein freundlicher Motorbike Fahrer der uns dann Benzin besorgte. Am Hotel angekommen lud mich der tucktuck Fahrer, namens Mr. Seven, auf ein Bier am Abend ein. Da ich ihn nun etwas näher kannte sagte ich zu. Bevor man zusagt, sollte man den Fahrer schon etwas näher kennen, es gibt auch schwarze Schafe. Pünktlich um sieben Uhr holte er mich am Hotel ab und wir fuhren zu einen typisch kambodschanischen Restaurant. Normalerweise kein Ort für foreigners. Am Eingang wurde eine ganze Kuh auf einen großen grill gebrutzelt. Nach ungefähr 8 Liter Bier, drei Teller Kuh ging es um 02.00 nach Hause. Im Restaurant selbst lernte ich noch einen Kollegen von Seven kennen. Auch genannt das flying tucktuck. Wir hatten viel Spaß waren angeheitert. So muss es sein an neu jahr, oder?!




Dienstag, 14. April 2009





12.04.09 Siem Reap

















Angkor what?
Was ist los? Was ist das für ein bimmeln in meinem Ohr. Ich vergas meinen Wecker. Es ist 4.30 Uhr, in der früh, aber ich wollte es so. wer zu erst kommt macht die schönsten Bilder, so auch in angkor wat, wenn die Sonne gerade über den Tempel aufgeht. Also schnell eine kalte Dusche, die Sachen anziehen und ab geht’s aufs Bike. Sind nur ein paar Kilometer bis zum Eingang. Dort angekommen verlangte man von mir erstmals 20 Dollar als Permit. Diese gilt aber nur für einen Tag. Also musste ich das Zweitages Programm in einem machen. Ich bin jung, ich bin fit und mein Fahrrad wird wahrscheinlich heute noch nicht auseinanderfallen. Nach ein paar Minuten Spazierenfahren durch den Wald, erreichte ich auch angkor wat, den berühmtesten tempel, nicht nur ich, auch hunderte von Menschen waren bereits früh aufgestanden, um dieses eine Foto zu schießen. Letztendlich kann es aber kein gutes Foto werden, da sowie hunderte von Leuten vor der Linse rumtanzen. Es war 06 Uhr und ich entschloss den Massen auszuweichen und eine mit meiner tour schon zu beginnen, auch ohne dieses Foto. Ich dachte am Anfang nicht dass diese Anlage so groß ist, aber zu meinem Glück sind die Straßen geteert und eben, gut für meine kleine Fahrradtour. Am morgen ist es noch nicht so heiß und angenehm sich die ganzen tempel anzuschauen, aber ab zehn Uhr wird es dann richtig anstrengend und man merkt langsam die Sonne im Nacken. Ein fall für meinem krama, den ich mir gestern für 1 Dollar gekauft habe. Kramas sind schale die von den einheimischen oft zum Sonnenschutz umgebunden werden. Nach unzähligen Ruinen, Tempeln und Kinder die einen verfolgen um ein Armband oder Schluesselanhaenger verkaufen, kam ich dann um zwölf Uhr an den letzten tempel auf meiner tour an. Dann geschah es. Die Kette von meinem Fahrrad flog heraus. Meine Kenntnisse im biking sind nicht gerade toll. Ich versuchte die Kette wieder reinzulegen, dies gelang auch, nur mit der Gangschaltung stimmte irgendetwas nicht. So brauchte ich schließlich nochmal zwei Stunden für den Heimweg. 2 Dollar für das Bike, was soll man da erwarten. Aber ich finde es lohnt sich mal wieder etwas für seine Fitness zu tun und sich ein Bike zu nehmen, anstatt ein tuk-tuk für 15 Dollar. Der einen dann auch nur an die tempel fährt, aber nichts dazu erklärt. Dann doch lieber 2 Dollar für das Bike und ein infoblatt von der touri-information. Man sollte allerdings schon in der frühe losfahren mittags wird es zu heiß.
Im hotel angekommen hieß es mal wieder kalt duschen, kurzes nickerchen und einen kalten mangoshake. mmmh das ist Genuss.

09.04.2009 Poipet


Andere Welt?
Nach einer langen Nacht, ging ich gegen Mittag auf eine kleine Stadterkundung. Wo bin ich hier gelandet?! Es ist nur 2km entfernt von der thailändischen Grenze und schon sind die Unterschiede so extrem. Ich machte mich auf die Suche nach einem Supermarkt. In Thailand kein Problem, 7eleven alle 100 Meter. Aber hier verstehen die meisten Taxifahrer noch nicht mal was ich meine. Die meisten Leute fahren hier auf den Markt, oder nehmen eine Stunde Autofahrt in Kauf nach battambang.also wenn ich mir schon nichts zu essen kaufen gehen kann, dann muss ich essen gehen. Die Restaurants sind den thailändischen sehr ähnlich. Plastik Stühle und offene Küchen, nicht zu vergessen die rollenden Essensbuden. Ich ging also auf die Hauptstraße, auf der Suche nach einen kleinen kambodschanischen Restaurant. Habe dort auch eins gefunden, mit einem wunderschönen blick über die staubige Hauptstraße. Was mir in den Stunden auffiel, ist das hier wohl niemand etwas zu tun hat, nur die Taxifahrer und die Muellsammler. Bei den ganzen Müll an den Bordsteinen ein leichtes Spiel. Die Hitze ist drückend. 35 Grad und kein Wind. Eine kalte coke ist in 5 Minuten wieder warm. Zum essen gab’s dann rosa Reis mit Beef. War sehr lecker und nicht ganz so scharf wie in Thailand. Genau richtig. Nachdem ich gesättigt war suchte ich erstmals ein Ticketschalter für den Bus. Sowas gibt es hier nicht. Nur verrostete alte Schilder mit den Abbild eines Reisebusses, entlang der Hauptstraße. Vielleicht hab ich da ja Glück. Ein Tisch mit Tickets stand außen, aber kein Verkäufer. Ein Taxifahrer musste ihn erst aus den Mittagsschlaf in seiner Garage reisen. 350 Baht nach siem riep. Also morgen früh um acht Uhr startet der Bus nach siem reap. Das heißt heute früh schlafen. Guten nacht.

08.04.09 Poipet

Am 08.04.09 hieß es mit den Taxi rüber nach Kambodscha. Es vergingen vier Stunden, bis ich an der Grenzstadt aranja prathet/poipet ankam. Auf den ersten Blick war die Grenze nicht sichtbar. Der Taxifahrer hatte mich auf einem Art Marktplatz rausgeschmissen und meinte dies wäre die Grenze. Es dauerte nicht lange bis ich von einem jungen Thai angesprochen wurde, der mir natürlich unentgeltlich helfen wollte. Ich nahm seine Hilfe an. Er brachte mich zuerst zu einer verbretteten Holzhütte. Für der tür saßen thailändischen Polizisten. Ich bekam einen weißen schlecht kopierten wisch in die Hand auf den Visa application stand. Den füllte ich ordnungsgemäß aus, jemand sprang mit meinen Reisepass, dem wisch und 1200 Baht auf sein roller und fuhr los. Ich dachte jetzt biste aber ordentlich auf den Leim getreten. Mein Reisepass. Nach 5 langen Minuten und mehrfachen nerven der Polizisten kam der junge wieder mit meinen Reisepass zurück. Boah, Schwein gehabt. Der Junge namens Sina brachte mich nun zur Immigration Police. Das sah schon eher nach einer Grenzstation aus. Erstaunlich keine Schlange. Ich erfuhr das mein Visum schon seit 2 Tagen abgelaufen war und ich zusätzlich nochmal 1000 Baht zahlen müsse, für jeden Tag über Visa 500 Baht. Aber dieser verflixte stempel. Man konnte echt nicht erkennen ob es eine acht oder eine sechs war. naja. Es blieb mir nichts anderes übrig wie zu zahlen, wenn ich nach Kambodscha will. Nach diesen 5 Minuten verließ ich das Immigration Office und vor der tür wartete sina. Nun hieß es zum Immigration Office von Kambodscha, was etwa 100 Meter weiter in einer kleinen Holzbude auf der rechten Seite lag. Nach einen kleinen lächeln in die Digitalkamera, hieß es Türen auf Kambodscha. Nun war ich in poipet. Sie ist bekannt durch ihre Casinos, welche hauptsächlich von Thais am Wochenende genutzt werden. Ansonsten gibt es hier genau eine gut erhaltene Hauptstraße, der Rest ist eine Mischung au Sand und Geröll. Keine schilder keine Ampeln. Nein nichts. Der Zustand der Häuser, Entschuldigung dass ich das Wort Baracken jetzt verwenden muss, aber hier trifft es zu. Habe zum Glück ein recht passables Hotel gefunden, für 350 Baht die Nacht. An diesen Abend habe ich mein Zimmer nicht mehr verlassen.