


29.01.09 cochin
Heute ging es rueber nach fort cochin. Zur zeit schlafe ich in ernakulam, einen stadtteil von cochin. Cochin stadt ist ungefähr wie venedig, nur nicht ganz so schön. Cochin ist ne stadt mit ueber 1 millionen menschen, von daher eher eine großstadt die durch die ganzen kanäle getrennt wird. Ist aber trotzdem ein cooles feeling zwischen den stadtteilen mit der fähre herumzuschippern. Die hauptattraktion, oder sozusagen das wahrzeichen cohins sind die chinesischen fischernetze in fort cochin. Fort cochin ist ein stadtteil, das komplett verschiedene architektonische einflüsse bietet. Auf der einen seite hat vasco da gama 1503 indien entdeckt und war somit bis 1663 unter protugisischer herrschaft. Danach haben die engländer indien an sich gerissen. So hat fort cochin portugisische, als auch englische einflüsse. In einer kirche ist auch der grabstein vasco da gammas. Ich war wie immer zu fuss unterwegs, aber man kann die tour rund um fort cochin in einer stunde zu fuss schaffen. Also ein tag reicht. Da ich aber zu spät auf war, weil die nacht unerträglich war. Ich glaube knappe dreißig grad mit gefühlter luftfeuchtigkeit von 90 prozent. Da hilt nur fenster auf, ventilator an und zimmertueren auf.
Donnerstag, 29. Januar 2009
Fort cochin…
Eingestellt von Tristan um 11:14 3 Kommentare
Höhenluft schnuppern…




27.01.09 kalpetta
Nachdem ich heute wieder umsechse raus musste nahm ich erstmal den bus richtung mäpaddi. In mäpaddi angekommen musste ich erstmal den eingang finden. Chembra peak ist zwar ein berg, aber chembra ist eigentlich nur eine riesiege teeplantage. Als ich den eingang gefunden habe hieß es erstmal ne halbe stunde durch nen waldweg spazieren um am ende im försterbüro meine erlaubnis zu holen, den berg besteigen zu können. 500 rs mit führer. Kann man ja mal machen. Am ende war ich froh einen führer dabeigehabt zu haben. Ansonsten denke ich, die bilder sagen alles. Hätte gern mehr gemacht, war aber zu nebelig.
Eingestellt von Tristan um 11:05 1 Kommentare
Auf in den dschungel…
26.01.09 kalpetta
Nachdem ich um sechs uhr aufgestanden bin und um sieben uhr ausgecheckt hatte ging es weiter richtung busbahnhof um dort nach kalpetta zu fahren. In meinem reisfuehrer stand ueber kalpetta, dass es ein nationalpark sei und wenn man den bericht gelesen hatte, stellte man sich vor direkt im dschungel zu sein, indem tiger, elefanten und affen zu sehen sein. Aber nach der ankunft in kalpetta ist dieses bild zerstört worden. Eine stadt umgeben von nen paar bäumen und bergen. Naja ich wollte ja auch am 27. Eine tour auf den 2100 meter hohen chembra peak machen, den zweiten höchsten berg in kerala. In kalpetta habe ich ein deutsches pärchen kennengelernt, die direkt neben mir gewohnt haben. Nach dem einchecken erstmal essen gegangen und infos eingeholt. Nach dem ich die infos hatte stand fest morgen sechs uhr dreißig bus nehmen nach mäpaddi um dort auf den chembra peak zu wandern. Das pärchen wollte eine safari machen in sultanbatttery.
Eingestellt von Tristan um 11:04 0 Kommentare
Auf der suche nach den verlorenen hotel…




25.01.09 mysore
Nach einer recht anstrengenden busahrt von hospet nach mysore musste ich erstmal schlafen. Mein tag viel also recht spät an, um 14 uhr. Da mir der schlüssel meines hotels zu groß war dachte ich, ich könnte stattdessen die tür mit meinen schloss zu machen und meinen schlüssel mitnehmen. Das tat ich dann auch. Den name das hotels wusste ich nicht wirklich, ich wusste nur die ungefähre lage. Ich machte mich also auf den weg zum maharaja palace. Das wahrzeichen myores. Auf den weg dorthin sprach mich ein inder an, er zeigte mir dann einen laden, wo sie insense-dticks und öle herstellten. Ein mann schafft so 4 bis 5 tausend stäbchen an einen tag. Ich kaufte aber öl gegen moskitos. Mal sehen ob es wirkt. Nachden kleinen umweg war ich dann auch am palast. Und gleich der erste schock. 200 rs eintritt. Hat man allerdings ein ticket kostet es nur 30 rs. Gut ich fand jemanden der mir sein ticket gab und musste dann nur 30 rs zahlen. Der palast ist ganz nice aber so wirklich umgehauen hat es mich nicht wirklich. V ielleicht war ich immer noch ein bisschen von hampi beeindruckt. Nach ner stunde gedrängel im palast machte ich mich auf den weg zu einen restaurant. In meinen buch steht, es wäre für seine Küche bekannt. Und es stimmt. Die besten dosas die ich bis jetzt gegessen habe. Und super günstig. Danach musste ich erstmal zurückfinden, um dann mein hotel zu finden. Es war wohl schwieriger als ich gedacht hatte, da jede straße so ziemlich gleich aussah. Habe dann auch überall rumgefragt, ist aber schwierig wenn man nicht mal weiß wie es heißt. Das einzige was ich wusste war, dass man zuerst treppen rauf musste und auf der linken seite eine rezeption ist. Und dann kam er sango. Mein glücksengel. Ich lernte ihn in der fabrik kennen, wo sie das öl herstellten. Er nahm mich in seiner ricksha mit und ging auf die suche. Nach ner stunde hatten wir es dann auch gefunden. Ich lud ihn zu einen chai ein. Er war glücklich und ich auch super froh. Irgendwie war ich dann auch geschafft und schaute noch ein bisschen fern. Musste auch früh ins bett, da ich ja um 7 uhr morgens auschecken musste.
Eingestellt von Tristan um 10:55 0 Kommentare
Rockcity…


24.01.09 hampi
Ich weiß ja nicht ob ihr es wisst, aber am 21.01 ist hier in hampi die bruecke eingestürzt, was etwa 12 menschen das leben gekostet hat. da hatte ich mal wieder glück im unglück. Da nun der zutritt nach anegundi untersagt war, fehlt wohl eine attraktion, aber hampi ist ja groß. Ihr müsst euch hampi ungefähr so vorstellen: ein misch aus wüste umgeben von bergen und mittendrin eine oase namens hampi und ueberall mehr oder weniger zerfallene tempel. nach dem auschecken um neun uhr war mein ziel das royal center, elephant-stables und die zenana enclosure, um dann um 17 uhr fertig zu sein, da der zug um 20 uhr fährt. Alles sehr beeindruckent, vor allem die ganzen steine mit ihren eingemeißelten figuren. Ich glaube man kann sich garnicht richtig vorstellen, wie lange so ein gebäude bis zur fertigstellung gebraucht hat, da die steine ja erst in form gebracht werden und danach noch verziert werden mussten, plus der transport an den richtigen fleck. Schon alles ein bisschen surreal und wie die ganzen engländer sagen würde, breath-taking oder amazing. Also kein indien trip ohne hampi, muss man mal gesehn haben. Die stadt selbst ist wohl ein loch, aber mit ein paar schönen fleckchen. Da ich aber nun größtenteils alles gesehen habe war es zeit für den bus nach hospet, um von da mit den zug nach mysore zu fahren. Aber es wäre nicht indien, wenn etwas perfekt funktionieren würde. Ich hatte zwar ein zugticket, aber für die waitinglist, d.h. man bezahlt den normalen preis und kommt auf eine warteliste. An den tag der abfahrt erfährt man dann ob man noch einen platz bekommt oder nicht, es hängt davon ab, ob viele leute ihr ticket canceln oder ob sie es behalten. Beim kauf meinen tickets war ich auf waitinglist 38 und vor der abfahrt auf 13. Naja das hieß für mich ticket zurückgeben, dann bekommt man fast den gesamten betrag zurück, bis auf eine reservation fee von 20 rs. Danach bin ich dann zum busbahnhof um dort ein bus nach bangalore zu suchen, habe aber einen direktbus nach mysore (meinen eigentlichen ziel) gefunden. Er fuhr dann auch pünktlich los und war dann um sieben uhr morgens in mysore. Ich war daher ziemlich geschafft, und wollte eigentlich nur noch nen bett. Zum glück habe ich einen inder kennengelernt da alles für mich geregelt hat. da zu diesen zeitpunkt feiertag war, war alles ausgebucht. Aber er hat dann eine unterkunft für 300 rs gefunden und ich konnte dann auch schlafen…
Eingestellt von Tristan um 10:50 0 Kommentare
Ein affe mit sonnenbrand



23.01.09 hampi
Heute gings zu fuss rund um hampi. Wie jeden morgen habe ich mich erstmal schön mit sunblocker eingerieben und da ich dachte das ich gegen mittag wieder in die herberge komme, bräuchte ich keine sonnencreme mit zunehmen. Ich zog also meine wanderschuhe an und machte mich auf den weg zum vittala tempel. Normalerweise leiht man sich ein fahrrad, aber ihr wisst ja der tristan ist lieber zu fuss unterwegs. Da ging ich dann also. Es kostete mich ne halbe stunde zum vittala-tempel. Ja nice. Dann wollte ich nach anegundi city, einer stadt eingekreist von ner stadtmauer. Als ich dann auch dort nach einer halben stunde ankam erzählte mir die polizei das ich dort nicht reinkäme. Ich fragte warum, da ich sah wie viele inder durch die schranken gingen. Ich aber bekam zu hören: ich solle zurückgehn, zu diesen zeitpunkt standen dann auch zwei beamte hinter mir, also leistete ich folge. Auf den halben weg zurück sah ich ein loch im zaun. Ich dachte, schauste mal wo der weg hinter den zaun hingeht. Nach ner viertel stunde kam ich dann auf ne straße, in richtung anegundi city. Als ich dann die straße betretten hatte kam dann auch schon ein polizist mit acht dneren leuten auf mich zu und fragten mich was ich hier tun würde.ich antwortete ganz frech: i’m just walking. Das fanden die allerdings nicht so witzig. Sie führten mich zum polzeiwagen und ich sollte einsteigen. Naja ich fühlte mich schon ein wenig mullmig als der wagen dann auch losfuhr und ich ingequetscht zwischen zwei polizisten saß. Dann stoppte er an der kreuzung wo ich vorher schon mal war. In wartsen sinne des wortes, ließen sie mich dann auch laufen. Eine erfahrung mehr. Nun musste ich wieder zurücklaufen, da ich aber noch auf den anajanadri hill wollte, musste ich auf die andere seite des flusses. Als ich den fluss mit ner bambusschüssel überquert hatte war erstmal wieder laufen angesagt. Nach ner halben stunde fussmarsch war ich dann auch vor dem hill und ich spürte schon so ein leichtes stechen im nacken. Der schlimmste feind, die sonne. Trotzdessen wollte ich ich die tausend stufen hinauf, auf welcher einen lauter freche affen begegnen. Man sollte also keine bananen dabei haben. Von oben hatte man eine tolle aussicht über hampi und die region. Umgeben von roten felsen, bananenplantagen und reisfeldern. Da ich zu diesen zeitpunkt schon drei stunden unterwegs war, brach ich dann zum rückweg auf. Nach fünf stunden zu fuss und nen sonnenbrand im nacken kam ich dann auch in hampi an. Danach erstmal ne dusche und essen in mango tree. Bett!!! Muss morgen früh raus, auschecken.
Eingestellt von Tristan um 10:46 1 Kommentare
Freitag, 23. Januar 2009
Schluss mit chillen an den Strand…









22.01.09 hampi
Endlich war es soweit. Bzw muss ich jetzt zugeben, dass ich langsam angefangen habe das leben in benaulim zu genießen, auf grund der vielen bekanntschaften. Nach gradere einmal zwei wochen kannte man so ziemlich alle im hostel und auch ein paar von der nachtszene. Leider habe ich erst vorgestern meine persönliche paris hilton kennengelernt. Ihr name abey, 18 jahre, schlank, blond und aus irland. Naja trotzdem musste ich abschied nehmen. Aufjedenfall war die zugfahrt wie fast alles in indien eine recht amüsante reise. In meinen abteil saßen viele traveler, einer war autor für lonely planet, der andere war photograph aus schweden (der 2008 auch den camino mit den fahrrad gefahren ist), die zwei mädchen studieren in norwegen und ein doktor aus den usa. Man unterhielt sich und hatte spaß dabei zuzusehn wie sich 5 leute auf eine bank quetschen, die eigentlich für drei ist. Das war meine bank. Aber die inder kennen ja keine berührungängste, so schlief dann einer auf meiner schulter ein. Nach guten sieben stunden waren wir dann auch in hospet und die wege trennten sich erstmal. Ich traf dann wieder das pärchen aus england und haben dann eine ricksha geteilt. Neuer rekord für mich. 3 touristen, 3 backpacs like meiner, 2 kleine rucksäcke, der ricksha fahrer und ein freund von ricksha fahrer. Aber es geht noch mehr. In hampi angekommen hieß es erstmal nach hostels schauen. Nach ca 7 rooms und 1 stunde später habe ich mich dann für das nentra entschieden (150 rs, shared bathroom, und doppelzimmer), das pärchen ist dann wo anders hin. Haben uns dann zum lunch verabredet in mango tree. Wirklich sehr gut und günstig. Habe dort ein super getränk kennen und lieben gelernt. Maaza von coke. Ein fruchtgetränk, wirklich lecker, aber zu schnell leer. Dann war es auch schon neune und zeit fürs bettchen.
Eingestellt von Tristan um 12:18 5 Kommentare
Verfolgungswahn…
19.01.09 benaulim
Bei dieser story muss ich ein bisschen ausholen und ein paar Bruchstücke aus meiner Vergangenheit erzählen. Alles fing in Spanien, lloret de mar, 2006 bei meinen Abitur an. Zu dieser zeit war die Fußballweltmeisterschaft in Deutschland. Und jeder kennt ja den offiziellen Song zu der wm, Bob sinclair mit lovegeneration und seinen nächsten Song hold on. Auf jeden Fall wurden diese zwei Songs rauf und runter in lloret gespielt. Jeden Abend bestimmt 2mal. Seit dieser zeit schüttel ich nur noch mit den kopf wenn ich einen dieser Songs höre. Und ratet mal was hier in Indien gerade total gerne gehört wird, Bob sinclair mit hold on. Ich weiß nicht ob der hier in den aktuellen Charts ist, aber er wird fast jeden Abend im Restaurant gespielt, und die jugendlichen hören mit dem Handy auch immer diesen Song. Ich habe das Gefühl ich werde von diesen „mist-song“ verfolgt. Am Abend war ich im dhinhas gegenüber von meinen hostel und in der Küche haben sie den Song in allen möglichen Versionen gehört und dazu gezappelt…hehe es war auch mein zweiter Tag an dem ich nicht am Strand war, habe mich den ganzen Tag mit dan (brownie) unterhalten und ein bisschen am netbook rumgespeilt. Euer Wahnsinniger
Eingestellt von Tristan um 12:17 1 Kommentare
Montag, 19. Januar 2009
Taubenschlag im bahnhof…
17.01.09 benaulim
Heute musste ich mal zugtickets nach hampi besorgen, dazu musste ich erstmal in den bahnhof nach margao, in den zweiten stock des reservierungsbüro. Dort angekommen, traf mich der schlag. Ich würde mal sagen es geht zu wie auf den parkett auf der frankfurter börse. Wirklich eigenartig. Alles tummelt sich um ein paar schalter, überall papierfetzen von den reservierungszetteln. Ja den ablauf wie man sich ein ticket holt habe ich ja schon in mumbai beschrieben. Nach ungefähr eineinhalb stunden anstehen war ich dann auch endlich dran. Geplant war das ich benaulim eigentlich am 19. verlasse, da ich aber kein platz in der sleeper class bekommen habe muss ich jetzt am 22.01 abreisen. Auf den heimweg hab ich dann ein pärchen aus england kennengelernt, die seit drei jahren auf weltreise sind und nun indien ihren letzten aufenthalt haben, bevor es nach england in das alltagsleben zurückgeht. Da sie auch nach benaulim wollten und ich von meiner unterkunft erzählt habe wollten sie auch gleich dort hausen. Leider war nur noch ein zimmer mit gemeinschaftsbad frei, also weil ich ja so nen netter kerl bin habe ich ihnen mein zimmer angeboten und ich nahm dann ihres mit gemeinschaftsbad. Ein guter tausch, da dieses zimmer nur 250 rupies kostet. Der sparfuchs hat wieder zugeschlagen…hehe das zimmer war auf der anderen seite des hostels. als ich dann ankam saßen dort zwei ältere männer, einer total braun, fast schwarz, der andere weiß. Es dauerte auch nicht lange bis sie mich ansprachen, und fragten was ich mit den trekkingschuhen vorhabe. Da erzählte ich von meinen vorhaben und der braune erzählte dann von nepal und himalaya. Dort war er vor zwei jahren und hat auch schon mehrere touren gemacht. So saß ich dann bis spät abends mit ihnen auf den balkon und hab gequatscht. Der braune ist aus canada der weiße aus england. Später habe ich mich dann zum essen mit den pärchen verabredet. Whitty und brownie sind echt cool drauf, trotz ihres alters. Haben dann noch zusammen bei einen gläschen schnaps (eigentlich mehr petrolium) mit wasser last hippie standing geschaut… sad, realy sad story.
Eingestellt von Tristan um 09:46 4 Kommentare
Tagesausflug nach palolem…
Wie immer ging es früh los. Sieben uhr wurde ich von den gackernen hühner geweckt. Ab in den bus nach margao. Im bus saßen dann die kleinen schulmädchen. Total süß, mit ihren kleinen zöpfchen und der schuluniform in hellblau. Naja in margao erstmal nach palolem. Eine stunde fahrt, ueber berg und tal. Als ich dies dann heile ueberstanden hatte habe ich wirklich einen genialen strand gefunden, wenn nicht so viele hotels da wären. Der strand liegt in ner art großen bucht, gesäumt von palmen. Das sonnenbad musste allerdings warten, da ich ne insel gesehen habe von der man eine gute aussicht hatte. Also das hieß trekking in flip flops. War aber nur halb so schlimm. Schlimmer war, dass ich schweißgebadet am ziel ankam und mir auffiel keine sonnencreme eingesteckt zu haben. Folglich hatte ich dann auch auf den rückweg einen guten sonnenbrand im gesicht, weshalb ich dann auch nicht mehr mein zimmer in benaulim verlassen habe.
Eingestellt von Tristan um 09:45 0 Kommentare
Anjuna flea market….
14.01.09 benaulim
Der anjuna fee market ist wohl der größte und bekannteste flohmarkt in goa. Er ist ungefähr so groß wie 5 fussballfelder, an denen die händler versuchen ihre artikel anzupreisen und an dich zu verkaufen versuchen. Handeln ist ein muss. Sie setzten die preise ganz schön hoch an, dass heißt man muss zeit und ein bischen lust zum handeln mitbringen, da kann man mal ein schnäppchen machen. Was ich nicht so gut fand, war das fast alle schmuck- und stoffhändler das gleiche sortiment hatten. Zwischendurch gabs dann ein paar stände welcher wirklich interresant waren, nicht nur die sachen die sie hergestellt haben, sondern auch ihre geschichten. Manche sind deutsche aussteiger die in indien leben und ihr geld damit verdienen, von markt zu markt zu wandern, um ihre selbstgemachten freundschaftsarmbänder oder anderen schmuck an den man zu bringen. Hier noch einige tipps von mir: - gebt keinem die hand, die lassen dich nicht eher los bevor du etwas gekauft hast; - lasst euch nicht von einer killerameise beisen, (mich hat eine gebissen, danach erstmal gerötet und brennt hölisch) soll aber nicht heißen, dass da überall ameisen sind; - probiert vorher die sachen an, bevor du sie käufst; - eine gute methode tiefe preise zu erzielen, ist die, dass man sagt das man das gleiche produkt schon für einen anderen guten preis angeboten bekommen hat (z.b. habe ich ein tuch geholt für 200 rupien, die händler fragen dann: wieviel man dafür bezahlt hat, dann sagt man wie hier 200, da ist es möglich den gleichen oder noch niedrigeren preis zu erzielen). Ja zu meinem bedauern hab ich schon ein bischen was liegen lassen, aber guten freunden gibt man natürlich ein presentel… ich war von elfe bis um viere da, bin dann nach benaulim gefahren, was ja auch ne weltreise ist und brauchte erstmal nen bett. Gegessen hab ich bis dato nichts und eine gute gelegenheit das restaurant in meiner hütte auszuprobieren. Da hab ich mir mal gedacht, genehmigst dir heute mal nen feierabend bier. Der schuss ging nach hinten los. War dann schon bevor das essen kam angetrunken. Mensch von einer flasche kingfisher (0,65 liter). Man merkt die abstinenz. Naja danch gings in die haia, den rausch ausschlafen. Feierei alder!!!!
Eingestellt von Tristan um 09:44 0 Kommentare
nothing…..
13.01.09 benaulim
Aufstehn, strand, duschen, essen und schlafen. Also fast der tag eines studenten…hehe
Eingestellt von Tristan um 09:43 3 Kommentare
Baywatch-tris am strand… benaulim
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Eingestellt von Tristan um 09:43 2 Kommentare
Tagesausflug nach margao…
11.01.09 benaulim
Heute war es soweit. Ich brauch kohle. Also da es hier nur einen autoamten gibt, der meine karte nicht angenommen hat, musste ich in die nächste stadt fahren. Nichts einfacher als das, an die nicht vorhandene bushaltestelle gestanden und auf den bus aufgesprungen. Da heute Sonntag war, war dementsprechend viel los. Alle haben frei und wollen zum strand. So war es dann auch. Ich denke in meinem bus, der nicht größer ist wie das vordere abteil eines eswe buses, waren bestimmt 70 leute. Da ich ganz hinten stand und ich benaulim raus musste blieb mir nichts anderes uebrig als aus den fenster zu klettern…hehe danach hab ich mir gedacht, läufste mal rueber nach colva. In meinen führer standen 2 km. Gut wenn ich normal laufe sollte ich das dann in ner halben stunde schaffen. Ähm nein. Ich habe mich natürlich verlaufen. So bin ich dann zwei stunden in der prallen sonne rumgelatscht, musste mir dann noch einen sunblocker zwischendurch kaufen, damit ich net ganz so rot anlaufe. Letzendlich bin ich dann auch nur benaulim angekommen. Also quasi, habe ich nur nen spaziergang gemacht, um den block… danach gings dann zum strand und mich von den strapazen zu erholen. Abends bin ich dann essen gegangen. Im gois, welches spezialitäten aus goa und china anbietet. Aber auch spezialitäten aus indien und continental… fast so wie das jokers in wiesbaden. Aber war ganz gut, sunset inbegriffen. Da war es auch schon sieben uhr und ich musste noch wasser holen, zum zähneputzen. Morgen muss ich mal joggen gehen!!!!!! Euer fatty tris
Eingestellt von Tristan um 09:42 0 Kommentare
Essen bei sonnenuntergang, in benaulim…
Heute gings verhältnismäßig früh raus. Um acht uhr ging der wecker. Schnell meine sieben sachen packen, zähneputzen, anziehn und auf geht’s zum check out. Dann bei 25 grad mit den beiden rucksäcken richtung arambol city, ne viertel stunde marsch. Ich als alter bundi und camino gänger hatte damit keine probleme. Wenn nicht das schwitzen wäre. Boah i am sweating the hole day. Naja dort angekommen, musste ich erstmal die bushaltestelle ausfindig machen. Gut es gab keine. Nach mehreren fragen an die einheimischen stellte sich heraus das man sich an die hauptkreuzung stellen sollte. Da sprach mich dann auch so nen fertiger typ an, mit ner lungi hose an, und einen hippiehemd. Alles etwas runtergekommen. Dazu noch ne lederhandtasche. Seine augen waren gelb unterlaufen und er roch nach alkohol. Gut, ich musste nicht lange ueberlegen, der hat wohl die nacht durchgemacht. Mit dope und alk womöglich. Als ich dann zusammen mit ihn einstieg haben wir ein bischen geplaudert. Es stellte sich heraus, dass er sein geld gestern verloren hatte und nur noch 10 rupien. Der bus kostete 15. Habe ihn dann 5 rupien geliehn. Er bot mir darauf seine veranzte tasche an, also quasi alles was er noch hatte. Er kam aus nepal und machte in goa urlaub. Er ist commander bei der nepalesischen armee und er hat jetzt kein geld mehr um nach hause zu kommen. Dann ist er auch eingeschlafen. Man muss schon richtig dicht sein um in indien im hinterland im bus einzuschlafen, denn straßen wie wir sie in deutschland haben gibt’s dort keine. Naja. Ich erzählte ihm dann noch wo ich ueberall hin will. Er hackte, ne er lallte, gleich ein, als ich von leh und ladakh sprach mit den tiefgängigen satz: in the mountains we take our spirit?! Zu geil der typ. In mapusa angekommen wünschte ich ihn noch viel glück und unsere wege trennten uns. So nun musste ich den bus nach panjim finden. Hier gibt es keine schilder die auf die fahrtrichtung oder ziel auskunft geben, lediglich gibt es busfahrere die dann vor den bussen stehen und schreie, wo es hingeht, ungefähr so: panj,panje,panjim. Mit großer hoffnung stieg ich in den bus ein. War zum glueck auch der richtige. von mapusa gings dann nach panjim. Dort musste ich das gleiche prodzedere durchmachen, diesmal nach margao. In margao dann mit den bus nach benaulim. Naja habe so glaube ich von neun uhr morgens bis ca. 13 uhr 70 km mit den bus zurueckgelegt. Das erstaunliche, ich hatte nie länger wie 5 minuten wartezeit. In benaulim angekommen hieß es wieder ein bett suchen. Habe dann auch das rosario inn gefunden. Wärie neis. Also zimmer sauber. Habe ein doppelzimmer mit terasse und eigenen bad mit dusche und wc für 300 rupien also 5 euro am tag. Kann man nicht meckern. Zum strand muss man dann aber auch zwei minuten laufen. Aber der blick ueber die reisfelder und den büffeln lässt die zwei minuten total schnell vorbei gehenJ der strand ist ganz nett, auf jeden fall ruhiger wie der in arambol. Und das ist gut so. obwohl man hier auch wegen schmuck und bootstouren die ganze zeit angelabbert wird. Aber ich denke das ist überall so. hab heute auch zwei händler kennengelernt und hinterfragt was die so am tag verdienen und wie lange sie dafür auf den beinen seien müssen. Und ich sage nur, dass man in grenzen runterhandeln sollte. Ich meine wer am tag für zwei, drei euro arbeitet, da kann man mal nen auge zudrücken. Danach habe ich erstmal die city abgecheckt. Naja stadt kann man das nicht nennen. Halt ein paar läden aber nen guten supermarkt und wer hätte das gedacht einer deutschen bäckerei. Die werde ich dann morgen früh gleich mal ausprobieren, zusammen mit den cornflakes banane. danach bin ich ins pedros zum sonnenuntergang nen mai tai schlürfen, dazu noch nen ginger chicken essen, gegangen. Genial. Morgen wollte ich mal auf den beach laufen gehen, habe das gefühl das ich auseinander gehe. Gut, wer den ganzen tag nur rumdöst und nichts macht, selbst dran schuld. Also noch ein tiefgänger: keep on working your body!!! Also grüße ans kalte deutschland. Werde euch mal nen paar warme gruesse schicken. Euer sonnenschein…hehe
Eingestellt von Tristan um 09:40 2 Kommentare
Hat jemand meine flip flops gesehn?!
09.01.08
Tja eigentlich wollte ich heute abreisen, habe mich aber nicht aus dem schlaf reißen koennen. So hab ich heute auch nichts gemacht als am strand zu liegen um meinen astralkörper bruzzeln zu lassen. Achja essen war ich auch noch, im rice bowl. Wo auch sonst?! Ein schlimmes erlebnis hatte ich heute noch, beim wasser-kauf. Wie ueblich in goa, zieht man beim betreten des ladens seine schuhe aus. Dies habe ich auch gemacht. Als ich rauskamen waren sie weg, aber ein anderes paar was genauso aussah, nur abgenutzter war, lag noch da. Tja da hat wohl jemand meine neuen flip flops mit seinen alten verwechselt, so ne sch… auch, denn seine waren mir zu groß. Also muss ich mir wohl wieder neue holen. Zum glück sprengt das nicht gerade die reisekasse. Eins muss ich noch los werden… miles away… i just woke up from a fuzzy dream, you never would believe the things that i have seen, i look to an mirror and i saw your face…. Mmmh mmmh yeah
Eingestellt von Tristan um 09:39 2 Kommentare
Love and peace in arambol
Jaja, gestern habe ich also meine erste nacht in goa verbracht. Und konnte wunderbar einschlafen, das lag vor allem glaube ich an den plätschern des meeres, 50 meter enfernt, dass total entspannt hat. Ansonsten war ich total ueberrascht, das ich mein schlafsack mitten in der nacht auspacken musste, weil es mir ein bischen kalt war. Vielleicht bin ch auch schon was die temperaturen angeht ein bischen weicher geworden…hehe was mich zudem total ueberascht hat war die tatsache das die sonne hier gegen 6, 7 uhr untergeht und morgens um 6,7 uhr wieder aufgeht. Dachte es würde so gegen zwoelf uhr sein, als ich mich im bett wälzte und dachte ich hätte den tag verschlafen. Dem war aber nicht so als ich total verblüfft auf den wecker schaute und festellte halb acht. Was gehtn hier. Naja hab dann bis um neune gepennt. Erstmal ueber den markt und ein tuch kaufen, für den strand. Habe ich auch dann gefunden. Unterwegs habe ich zwei schweden kennengelernt, ein pärchen, sie kamen grad von anjuna und suchten ne bleibe, ich habe ihnen dann meine unterkunft vorgeschlafen, haben es aber nicht genommen, weil es keine einzelbäder gab. Nunja macht ja nichts. Ich bin dann zum strand, ein bischen bruzzeln. Es dauerte auch nicht lang als sich ein inder neben mich saß und mich ausgequetscht hat. Was ich hier so mache, wo ich noch hin will usw. was mich ueberrascht hat, war das er mir nicht irgendetwas andrehen wollte, wie es die meisten hier tun. Nunja er hat mir seine handynummer gegeben, und wenn ich rahjastan bin soll ich ihn anrufen und wir trinken in seinem namen einen chai (tee). So kann man sich irren. Danach bin ich was essen gegangen, wieder in der rice bowl. Bin wohl ein echter fan. Und ich sage nochmal, try it!! Wenn ihr mal da sein solltet. Heute gabs selbst gemachte nudeln, mit fangfrischen prawns. Neben mir saß ein hippie. Erst alleine und dann kam ne hippie frau. Keine ahnung obs seine freundin war. Naja dann hat sie angefangen deutsch zu reden, was denn mit ihm los sei. Er darauf: ich hab kein bock mehr auf die ganze scheiße hier. Ich muss weg! Ich habe mir nur gedacht, doch nicht alles love and peace. Naja dann habe ich das gespräch ein bischen verfolgt, es stellte sich heraus, das er aufhören will mit den kiffen, es aber nicht schaft, da um ihm herum lauter feunde sind die kiffen. Und er von hier weg will. Er wäre nun schon zwei jahre hier und will endlich was anstellen aus seinem leben. Die freunde hier sind auch nicht das ware. Jeder ist hier genauso an sich selbst bedacht wie woanders auch und man muss es hier anderen immer recht machen. Da hab ich mir nur gedacht. Mach dein eigenes ding! Also so ganz friedlich ist es dann ja wohl doch nicht unter den hippies, aber ich denke schon, dass sie es aufjeden fall mehr versuchen wie es andere tun. Und das zählt. Believe in hope, peace and love…
Nachdem essen bin ich mal wieder ne marktrunde gelaufen. Also man muss schon sagen, ein reines shopping paradies. Ueberall kleine läden mit allem möglichen zeug. Von stoffen, schnitzereien, ketten, henna, taschen, räucherstäbchen usw. wirklich schick. Wuerde ja einiges kaufen als andenken, habe aber jetzt schon sehr wenig platz und muss es dann auch mit mir rumschleppen. Schade hätte für jeden was gehabt… danach war dann auch schon zeit fuer den sonnenuntergang am strand. Schade das ich keine spiegelreflex dabei hatte. Naja also der sonnenuntergang ist nicht ganz so spektakulär, da die sonne uebern mehr untergeht. Habe mich norchmal mit der route befasst, fahre dann morgen nach mapusa mit den bus, von dort nach panjim mit den bus und dann nach magadon auch mit den bus und schließlich nach benaulim oder colva, natürlich mit den bus. Mal schauen wie das ausgeht, habe nämlich keine ahnung. Denke das hat so auch noch keiner gemacht und busfahrpläne gibt’s ja auch nicht so wirklich hier auf dem lande. Aber wird bestimmt lustisch und anstrengend zu gleich… in love and peace tris
Eingestellt von Tristan um 09:37 1 Kommentare
Donnerstag, 8. Januar 2009
Goa, land der letzten hippies…
Gestern abend um 23 uhr gings mit den nachtzug richtung goa. Die zugfahrt war ganz angenehm, hatte ja 3ac (3 betten übereinander mit air condition). Nur nach elf stunden fahrt wollte man sich auch mal wieder bewegen. Um kurz nach zehn bin ich dann auch in thivim (mapusa road) ausgestiegen, mit den ziel arambol. Arambol ist so ziemlich der nördlichste strand goas. Dies war aber nicht so einfach. Ich musste zuerst mit den taxi nach mapusa, um von dort aus mit den bus nach arambol zu fahren. Die busfahrt war zwar guenstig mit 14 rs, aber das taxi hätte mich für 350 rs in ner halben stunde hingefahren, so musste ich ne stunde im bus rumtuckern. Gut habe natürlich mehr gesehn, als mit den taxi. In arambol angekommen musste ich erstmal die herberge suchen. Als ich sie dann nach zehn minuten fußweg gefunden habe, war es eine enttäuschung zu, das sie voll wäre. Also ging ich weiter richtung strand. Dort gibt es genug hütten. Am strand, war erstmal ein großes schild auf dem stand: tonight rave party on the beach. Gut ja. Schnell stellte sich für mich heraus, dass arambol wirklich ein sammelpunkt für hippies aus der ganzen welt ist. Um zu einer hütte zu gelangen, musste man erstmal ueber den markt laufen. Ich sage nur unmengen von „hippiestuff“ (die hippies soll sich nicht angegriffen fühlen, kenne nur keinen ausdruck dafür). Dann bin ich auf ne schöne strandhütte gestoßen, dem „residensea“. Ich aber aber ueber den teuren preis ein bischen ueberrascht, da mein reisefuehrer einen anderen preis ausgeschrieben hatte. Ich zahle nun 600 rs die nacht, das sind rund zehn euro. Nach dem einchecken habe ich erstmal ne dusche genommen, um danach nochmal ueber den strand und den markt zu wandern. Hab mir dann auch gleich flip flops geholt und ein bischen gestöbert was man so als andeken nach hause schicken könnte. Nach diesem anstrengenden spaziergang bin ich erstmal ins „rice bowl“ zum essen gegenagen. Auch lecker. Bisher wurde ich hier in indien nicht wirklich enttäuscht was das essen angeht. Verbunden mit einen ausblick ueber den strand und ner kuehlen fanta, ein genuss. Trotzdessen zieht mich dieser ort nicht wirklich an. Einfach so nichts tun und in der sonne bruzzeln? War ja noch nie wirklich mein fall. Gut mit freunden ist das was anderes, aber allein. Ne ne ne. Lieber fahre ich wieder ins land um ein bischen zu klettern oder zu wandern. Um was zu sehen. Deswegen bin ich doch angetretten. Da muss ich aber mal gucken wie ich das mache. Fahren ja nur zwei zuege pro tag. Also morgen noch mal bruzzeln für den taint und dann geht’s weiter. Ob ich dirket nach hampi fahre oder erstnochmal ruhigere strände aufsuche muss ich morgen mal überlegen…
Eingestellt von Tristan um 13:05 6 Kommentare
Mittwoch, 7. Januar 2009
ausruf an alle frauen
es duerfen auch frauen kommentare schreiben. danke liebe leser und leserinnen
Eingestellt von Tristan um 13:13 3 Kommentare
Dienstag, 6. Januar 2009
ausflug zum chowpatty beach
Aufbruch zum chowpatty beach
Heute hat der tag schon schlecht angefangen. Bin zu spät aufgestanden und vergessen für die heute nacht zu bezahlen. So bin ich um 9 uhr runtergeflizt und hab schnell bezahlt. Das hieß auch kein frühstück, denn das geht nur bis viertel vor neun. Naja. Habe mich dann um elf uhr auf den weg gemacht richtung terminus, um von dort aus mit den bus zu den hanging gardens zu fahren. Ich sag euch bus fahren, bzw das einsteigen ist schon ein geschichte für sich. Wenn zu viele leute einsteigen, dann fährt der busfahrer einfach los egal ob noch welche einsteigen wollen. Da ich aber immer warten musste bis der bus stehen blieb, weil die nummer nur an der hintertür dransteht, war ich der letzte und musste neben ihn ein kurzes stück rennen um dann mit einen satz auf ihn drauf zu hüpfen. Bezahlt wird nicht beim fahrer, sondern bei einen schaffner der im bus rumrennt und karten ausgibt und abknippst. Innen drinne, wurde es mir dann wieder bange, hatte nämlich keine ahnung wo ich aussteigen sollte. Wusste nur das sie auf ein berg sind. Also dann mal auf gut glück. Bin dann einfach irgendwo auf den berg nach ner halben stunde fahrt ausgestiegen. War garnicht mal so falsch, hätte zwar noch ein stückchen fahren können, aber ein bischen laufen tut ja nicht schlecht. An den hanging garden angekommen, war ich eigentlich ein bischen enttaeuscht, da es eigentlich nur ein kleiner park war mit ein paar figuren aus buchsbaum war. Mehr beeindruckt hat mich allerdings die tierwelt. Es gab schmetterlinge (blaue, gelbe, rote, grüne) und adler. Die sich ihre beute direkt in den park holten.
Nach den hanging garden wollte ich zum mumbais groessten shoppingcenter, dem crossroads. Auf den weg dahin bin ich an ein paar bouitiquen stehen geblieben um die preise zu vergleichen. Also, tommy hilfiger poloshirts (original) 1450 rand (25 euro). Da lacht das herz wenn man bedenkt das sie eín deutschland so ca 60 euros kosten. Lacoste, calvin und ed hardy hatten das gleiche preisverhältnis. Also bestellungen werden gerne entgegen genommen…hehe nach ner stunde fußweg war ich dann auch im crossroads. Hatte gedacht, mumbais groesstes shoppingcenter, bei 16 millionen einwohner das wird doch mehrere etagen haben. Weit gefehlt. Eine etage mit 143 läden, alle in den maßen 2 auf 3 meter, wenn überhaupt. Und 90 prozent handy und elektronik. Also habe mal geguckt für leser die es interresiert, ich kenne zumindest einen..hehe playstation 3 die große version mit 60 oder 80 gig (weiß net mehr so genau) für 180 euro umgerechnet, neu und original. Also ich fands voll enttäuschend, hat sich nicht gelohnt der weg. Nun hieß es aber an den strand und ein gutes essen genießen, in mumbais angesagten cream centre, direkt am chowpatty beach. Also man merkt es ist nichts für den durchschnitts mumbaier, sondern eher für die oberen zehntausend. Dementsprechend auch die preise, die im gegensatz zu den europöäischen immer noch lachhaft günstig sind. Ich würde mal sagen so ein laden in frankfurt, der besitzer würde kohle schöffeln. Das essen ein traum. Nicht nur praesentation sondern auch geschmack sentationell. Und das für ein rein vegetarisches restaurant. Habe irgendwas aus eunen schiffchen mit tofu, reis, gemüse und zwei extra saucen bestellt. Lecker, richtig lecker. Dann habe ich mir ein eis geordert, auch richtig gut. Mit drei verschieden schoko saucen und karamel. Dann hatte ich noch zwei fanta. Alles im allem 9 euro. Kann man nicht meckern. Außerdem indische reiche frauen gefallen mir besonders gut. Nach dem essen bin ich dann zum strand. Naja war halt nen strand mit wasser und sand, nichts besonderes. Dann wieder mit den bus in die herberge. Das war mein letzter tag in mumbai. Heute abend 23 uhr geht mein zug nach thivim (mapusa road) umd von dort aus nach arambol zu gelangen. Dort werde ich denke ich ml ein paar tage bleiben, wenns mir gefällt…
Eingestellt von Tristan um 13:38 3 Kommentare
Die zeit tickt anders…
05.01.09 Wieder ein tag in mumbai. Am morgen, dachte ich es wäre der letzte, so blieb ich erstmal bis um zwölfe im bett liegen, um mich dann auf den weg zum bahnhof zu machen. Nach diesen kleinen spaziergang zum bahnhof, war ich dann auch erstmal geschafft und wollte eigentlich nur noch schnell das ticket holen. Ich meine wenn ich in deutschland ein ticket holen geh dann dauert es am schalter höchstens eine viertel bis halbe stunde... Ein fahrschein zu holen in mumbai hat folgenden ablauf: Zuerst holt man sich einen vorgedruckten zettel im reservation center, den man dann versucht auszufüllen. Man muss name, alter, zugnr., abfahrtsort, zielort und natürlich die klasse angeben. Alles kein problem. Die Zugnr. nach goa stand in meinem reiseführer.Naja am bahnhof kam dann erstmal wieder ein man auf mich zu, der mir gleich helfen wollte, ich müsse nur mit ihm mitgehn. Ich sagte ich wolle das über die zentrale machen. Er meinte es wären für die nächsten tage nach goa alles ausgebucht. Dieses habe ich auch schon oft genug in der herberge gehört. Naja also lies ich mal von den herrn; der mir natürlich ohne irgendwelche abgaben einfach so helfen wollte, berieseln, und giing mit. Ich stoppte vor einen kleinen stand, der nicht größer war als eine sitztoilette, und musste feststellen, dass das nicht das war was ich mir vorgestellt habe. Außen stand drauf, dass sie für das government arbeiten würde… jaja bla bla. Naja ich habe mich dann, zum entäuschen des herren, umgedreht und wollte es selbst in die hand nehmen. Auf den hinweg zum reservation-center sprach mich wieder einer an, den ich nur händeringend wieder los bekam, um mich wieder zu so einen privaten unternehmen zu führen. Naja im reservation center angekommen, gab es erstmal einen klimawandel. Von 30 grad auf 20. Dann musste ich den wisch ausfüllen, was auch ganz prima klappte und musste dann in den zweiten stock um den wisch abzugeben und das ticket zu lösen. Es gibt einen seperaten schalter für touristen, der keine rupien annimmt, sofern man keinen beleg für den wechsel hat. Also aufpassen. Es werden aber dollar, pound und euro genommen. Vor mir warteten ungefähr 8 leute. Man kam schnell ins gespräch, und die hälfte wollte nach goa. Nach ungefähr eineinhalb stunden war ich dann auch an der reihe. Hat alles gestimmt, nur das für heute den 05.01.09 keine plätze mehr frei waren, so musste ich auf morgen den 06.01.09 umspringen, ist aber kein problem, da ich ja eigentlich, hätte ich nicht so lange im bahnhof gewartet, noch nach milarbar hill und hanging garden gefahren, das ich ja dann am 06.01 erledigen kann.
Das warten hat mich hungrig gemacht so ging ich dann auch zum ersten straßenhändler, der ein sogenanntes whoopa oder so ähnlich anbietet. Dieses besteht aus einem brötchen, welches in der mitte geteilt ist, eine rote und grüne gewürzsauce und einen kleinen frittiierten gemüse bällchen. Das wird dann in einem zeitungspapier serviert. Aber kostet nur 6 rupien (10 cent), schmeckt sau lecker, etwas scharf und absolut super für zwischendurch. 300 meter weiter der nächste straßenverkauf. Diesmal hab ich so eine teigtasche genommen, nennt sich samosa. Dazu gab es dann zwei kleine omlett eier mit koriander. Auch sau lecker (7 rupien). In der teigtasche befinden sich kartoffeln und noch gewürze sowie linsen oder sowas. Eins muss ich aber noch erwähnen, geht niemals zu einen straßenhändler, bei dem die einheimischen auch nicht essen würde. Also die zwei stände wo ich war waren voll mit menschen.
Frisch gestärkt ging es dann auch weiter, richtung colaba causeway, denn für milarbar hill war es dann doch zu spät. Zwischen durch bin ich mal in einen mumbaiischen supermarkt geschlendet und mir mango kekse gekauft. Der supermarkt ist zwar nicht mit den deutschen großketten vergleichbar, aber es kommt den tante emma läden nahe. Dennoch kann man mit karte oder bar bezahlen. Man bekommt eine quittung, die man dann am ausgang den security guy gibt, der diesen dann auch abstempelt. Irgendwie hat in mumbai jeder laden ein security guy. Und sowieso ist mumbai voll von lauter uniformen. In so vielen varianten. auf den weg zum hostel bin ich dann in ne seitengasse abgebogen um im „laxmi vilas“ essen zu gehen. Dieses restaurant hat ganz gute kritken bekommen. Das essen war spot billig aber zu viel des guten. Da ich auch gleich drei gerichte ausprobieren wollte. Bekommen habe ich für 110 rupien: ein dosa, zwei samosa, ein cheese uttappam und vier verschiedene saucen. Eine grüne, eine rote, eine ornagne und eine weiße. Essen war lecker musste aber die hälfte stehen lassenL. Dann bin ich endlich in die herberge. Gute nacht leutz morgen geht’s nach thivim, dann nach arambol…freu
Eingestellt von Tristan um 13:27 4 Kommentare
Mein erster tag:
Am 02.01.09 um 23 uhr hieß es abflug von frankfurt richtung bahrain. Nach sechs stunden flug war ich auch da. Nach drei stunden aufenthalt in bahrain ging es dann auch endlich weiter richtung mumbai, mein erstes ziel auf meiner weltreise. Am 03.01.09 um 16 uhr ortszeit landete ich schließlich auf den international airport india. man verlässt den airport und das erste was einen auffällt ist der extreme geruch nach smoke gemischt mit nuancen von müll und essen. Vor dem flughafen angekommen musste ich schon gleich meine erste erfahrungen mit den indischen taxis machen. Zum glück habe ich ein russen und ne franzoesin getroffen, die in die gleiche richtung mussten, und wir somit die gebühr teilen konnten. Taxi fahren in mumbai ist schon ein erlebnis. Die fahrt dauerte ne gute halbe stunde. Nichts fuer ängstliche gemüter. Taxi hatte keine ruechspiegel. Im strassenverkehr heisst es hier zu lande der hartnäckigste und stärkste gewinnt die vorfahrt. Alle zwei sekunden wird gehupt damit auch jeder hört das wir kommen. Während der fahrt viel uns schon die weite zu europa auf. Die kluft zwischen arm und reich. Familien die unter stark befahrenen brücken leben, während hunderte von autos nur zentimeter an ihnen vorbeirausten. Kinder die sich auf der straße waschten. Und im schicken klimatiserten neuen clk der reiche inder dirkt neben dran. Hier gibt es nur poor oder rich. Mercedes oder tata. Es war dann schließlich 18 uhr als wir in mumbai colaba, einen ortsteil, angekommen waren. Eigentlich haben wir zu den taxi fahrer gesagt er solle uns direkt vor der herberge rauswerfen. Aber dies war nicht so. als wir ihn dann noch nach den weg fragten wie wir zu unserer herberge kommen, flippte er aus und beschimpfte uns, aber wollte trinkgeld haben. Nein nicht mit uns.
In der herberge angekommen wollte ich eigentlich nur noch eine dusche und in die haia. Dusche. Vergeblich. Einen hahn mit kalten wasser und nen eimer gabs. Aber mir egal, habs ja sowieso nicht so mit hygiene…hehe aber für drei euro pro nacht und frühstück kann man glaube ich nichts sagen. Fensterscheiben, wer braucht die schon, wenn man direkt gegenüber vom taj mahal wohnt. Die anderen zwei wollten wo anders schlafen, etwas mehr comfort. Jeder so wie er will sag ich ja immer.
Die nacht war mehr oder weniger angenehm. Ruhig war sie auf jeden fall nicht. Der straßenlärm, durch das ständige gehupe war dann doch zu laut für die ear-drops. Aber ab zwei uhr ging es dann. Da musste ich dann nur noch mit der hitze fertig werden.
Am 04.01.09 bin ich dann so um achte aufgestanden um das frühstück zu begutachten. Und muss zugeben das es garnicht so schlecht war. Gut wurscht und käs gabs net aber dafür papp-süsse marmelade, toastbrot, ei, tee und milch, sowie eine banane. naja halb gestärkt ging ich dann auf eigene faust auf sightseeing tour. Erstes objekt war der gateway of india. Ein palastbogen im islamischen achitekturstil aus dem 16. jh., der zu ehren des königs errichtet wurde. Auf den vorplatzt tümmeln sich luftballonverkäufer, touris und vor allem cityguides. Ich war ungefähr 5 minuten da und wurde dreimal angesprochen, ob ich nicht eine sightseeingtour per taxi machen will, und ich sag euch diese leute sind schwer abzuschütteln selbst ein nein aktzeptieren sie nicht. Naja von da aus ging es an den royal yacht club vorbei in richtung chhatrapati shivaji terminus (großer bahnhof). Der bahnhof auch victoria terminus genannt, es vereint gotische elemente, mit einen hauch con islamischen, hinduistischen und viktorianischen achitekturstilen. Ein abbild der kolonialzeit. Innen tobt das leben. Es ist der betriebsreicheste bahnhofs asiens. Also das soll was heißen. Und gehört zum weltkulturerbe. Dann bin ich mal querfeld ein gelaufen vernab von den touris, auf eine strasse zu auf welcher rechts und links straßenverkäufer saßen, mit obst und gemüse, sowie elktronik, schuhputzer, schwarzhändler und ein paar kühe habe ich auch gesehn… nach der straße kam ich auf einen kreisverkehr, welcher auf der andere seite das polizeihauptquatier beherbergte. Am bahnhof terminus angekommen holte ich mir erstmal ne flasche wasser für 12 rupien (20 cent). Danach ging es auf die mahatma ghandi road. Vorbei an einem cricket stadium und einem riesigen park, indem hunderte von kindern und auch profi manschaften cricket spielten. Gegenüber sah man dann die universität von mumbai. Eine straße weiter standen ein paar bücherstände. Und überall war die polizei, obwohl ich mich fragte was die eigentlich den ganzen tag machten, denn letzendlich saßen sie nur rum. Hauptsache ne knarre in der hand. Dann habe ich mich wieder auf den rückweg gemacht, über colaba market, wo links und rechts der straßenseite lauter straßenstände mit allem möglichen indischen sachen ihre ware anboten. Dort habe ich mir dann auch gleich mal eine masalla roll, ein chicken paste und ein schoko-krokant kuchen geholt. Also theobroma, etwas teurer aber wirklich gut und klimatiseirt. Habe für die sachen 205 rupien bezahlt rund drei euro. Lecker, hat sich gelohnt. Und das ist wirklich schlimm. Alle meter: hello sir. You wanna buy something. Where are you from. Aber nunja die machen ja auch nur ihren job. Mein resumee über mumbai, eine stadt der extreme. Extrem laut, extrem hektisch, extreme klufft zwischen arm und reich, extrem versmoked, ich weiß nicht ob das normal für indische verhältnisse ist, aber nach zwei tagen ist bei mir schluss. Erstaml vom stress in mumbai auf goa ausruhen. Vielleicht komme ich nochmal her für zwei tage um den rest zu sehn, aber erstmal habe ich genug. Ich sage nicht das mir die stadt nicht gefällt sondern das sie so extrem anders ist, im gegensatz zu den europäischen städten.
Eingestellt von Tristan um 13:17 3 Kommentare
